Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : mehr sicherheit für fahrer und zuschauer
rallyralf1
08.08.2005, 22:02
wie geht es dem unglück fahrer,mit dem zuckerschock(aussage des veranstalters!) ich hoffe gut!das war ja noch mal so auf messersschneide! es kann nicht sein das, das so lange dauert mit dem notarzt.stellt euch vor das wäre im fahrerlager passiert..........und dann???ich wollte dann nicht in der haut des veranstalters stecken.in der beziehung müssen sich die vereine und der verband etwas einfallen lassen denn das darf nicht noch mal passieren! ich möchte hiermit niemanden zu nahe treten ,nur ich möchte es zur sprache bringen denn ich finde sicherheit geht vor!!
da muss ich dir recht geben!!!
ich hoffe auch dass es ihm besser geht!
ich denke das problem ist einfach das man nicht 5 notärzte haben kann,so dass an jeden streckenposten einer steht aber auf jeden fall sollte man sich darüber mal gedanken machen!!!
Mark Kiepe
09.08.2005, 14:30
Ich sage nur Holland, Ter Apel, Polderputten. Da hat auch ein Fahrer während des Rennens einen Herzinfarkt bekommen. Er ist mit voller Geschwindigkeit ungebremst in die Leitplanken geknallt. Der Fahrer hat es nicht überlebt. Soetwas wie die schreienden Kinder, die alles mitbekommen haben und nach ihrem Vater riefen, möchte ich nicht noch mal erleben. Es sind zwei Notarztwagen nach dem Unfall herbeigerufen worden, weil das entspechende Equipment nicht auf dem Renngelände war :!: :!: :!: Allerdings hat man jetzt daraus gelernt. Leider erst nachdem etwas passiert ist :!:
das ist immer so erst wenn etwas passiert ist wird etwas geändert!
wir können glaub ich von glück reden,das alles so ausgegangen ist wie es ausgegangen ist!!!
wibbeler-motorsport
09.08.2005, 17:32
Hallo, Leute,
jetzt muß ich mal wieder eingreifen und mich zu Wort melden: Der Fahrer hat während des Laufes einen schweren Herzinfarkt erlitten. Dagegen ist jeder Veranstalter machtlos!
Er liegt meines Wissens noch in Ahlen im Krankenhaus auf der Intensivstation. Die Ärzte im Krankenhaus haben der Ehefrau gesagt, daß sie den Ersthelfern gar nicht genug danken kann, weil sie die Lage sofort richtig eingeschätzt, den Herzinfarkt erkannt haben und richtig gehandelt haben. Zu Hause oder irgendwo anders unterwegs hätte der Mann dieses wohl nicht überlebt, weil nicht so schnell jemand zu Stelle gewesen wäre, der richtig helfen kann.
Von dieser Stelle aus wünschen wir Dir, Klaus-Dieter, Gute Besserung!!
Annette Wibbeler
ja hier mit wünsche ich Klaus Dieter gute besserung, und hoffe das er bald wieder von der Intensivstation runterkommt.
Erpel-motorsport
09.08.2005, 20:25
Hallo so als sein Team Kollege kann ich da auch was zu sagen.
Ja er hatte einen schweren Herzinfakt,der so sage ich jetzt mal an der besten stelle(für ihn gesehn)vom ganzen Renngelände passiert ist.
Im Fahrerlager hätte er den bestimmt nicht überlebt,weil bis dich da ein notartzt findet das dauert. Klaus liegt nach meinen letzten informationen noch im "halb"koma. Werde aber heute abend noch mal mit Efi(seiner Frau) telefonieren.Dann weiß ich mehr.
Von mir aus aber auch den GRÖßTEN DANK an die Ersthelfer.
Melde mich wieder Erpel
Jan Hans
09.08.2005, 20:38
also ich glaube man ist fast nirgends so sicher wie auf dem rennplatz und muss annette da mal recht geben...wäre es ihm zu hause passiert wäre es anders gelaufen...
na klar ist man auf dem rennplatz sicherer,weil dort sofort ein arzt zur stelle ist!!!! ich wünsche klaus-dieter auch alles gute und hoffe das es ihm bald besser geht!
Hallo so als sein Team Kollege . . .
Gute Besserung vom Team Schollmeyer
auch von uns gute besserung.
titte power
11.08.2005, 08:27
natürlich auch von mir und meinen kollegen GUTE BESSERUNG!auf das es ihm schnell wieder besser geht!
Erpel-motorsport
11.08.2005, 15:53
Danke werde es ihm gleich aussrichten wenn ich ihn anrufe.
von mir auch gute besserung!!! ich hoffe ihm geht es bald schon wieder besser!!!
"GUTE BESSERUNG" natürlich auch von der DRCV-Zeitnahme.
Mark Kiepe
12.08.2005, 11:15
Selbstverständlich auch von den 3 Kiepe´s!!! Gute Besserung!!!
Ja und natürlich auch vom ganzen HK-Racing- Team!!
Gute Besserung auch vom Team Overmann & Rademacher !
Hatte meinen Beitrag bereits unter " Autocross Herbern" eingestellt, meine aber, daß er hier doch besser plaziert ist. Sicherheit ist ein Thema welches immer an erster Stelle stehen sollte. Auch als Top Thema im Forum besonders hervorgehoben werden muss.
Wir vom SW Team wünschen dem Verletzten gute Besserung und dem Fahrer und den Organisatoren Stärke. Jeder hofft das Ihm so etwas nie passiert. In dem Zusammenhang aber auch mahnende Worte an alle Veranstalter. Die sogenannten "Schutzwälle" halten kein Fahrzeug auf.
Wenn ich mir die Schutzwälle in Rütenbrock anschaue, weiss ich wie so etwas ausehen sollte. Lehm ist nicht so leicht zu pflügen wie Sandboden.
Wir müssen ´zig mal Bahndienst machen um den Fahrern eine gute Strecke zur Verfügung zu stellen. Man sollte dann auch erwarten können, daß die Organisatoren (auf harten Bahnen kaum Bahndienst) mehr für den Schutz von Teilnehmern und Zuschauern tun. Ich hoffe das Löhne 2004 und Herbern 2005 die letzten Berichte dieser Art sind. Negative Presse ist das letzte was wir im Autocross gebrauchen können. In einigen Regionen ist es kaum noch möglich Genehmigungen für Veranstaltungen
zu erhalten.
rallyralf1
22.08.2005, 20:31
passender hätte ich es nicht sagen können.Und wieder mußte etwas passieren(von hier aus gute besserung) damit was an der sicherheit getan wird.trauig aber wahr! :(
das problem liegt einfach darin,das die autos immer schneller werden und die meisten bahnen immer noch auf den stand wie vor 5 - 10 oder noch mehr jahren sind.das ist und soll jetzt keine alleinige schuldzuweisung für herbern sein,sondern für 90% aller vereine! kein veanstalter ist vor soetwas sicher ,das ist mir auch klar, nur das darf nicht nochmal passieren! in holland wird bei vielen rennen das renngelände eine we. vorher technisch abgenommen,damit wenn was zu beanstanden ist ,dieses noch ins rechte gerückt wird. leider ,sieht man nur bei den wenigsten vereinen das mal irgendjemand von der dekra oder adac da ist und sich der sache annimmt.(so wurde unter vielen fahren gesprochen und ich wollte das nur nochmals zum ausdruck bringen)
hallo zusammen
chinaman schrieb,
Wenn ich mir die Schutzwälle in Rütenbrock anschaue, weiss ich wie so etwas ausehen sollte.
bei uns ist es auch nicht anders möglich da am samstag vor dem rennen der tüv/dekra kommt und die bahn abnimmt! wir mussten schon einige male die bahn wieder ändern da dem prüfer das eine oder das andere nicht gefiel!
in jedem fall aber ist das zum ersten eine absicherung für den verein selbst und zum zweiten für alle anderen beteiliegten da die bahn von einem "offiziellen" abgenommen wurde!
chinaman schrieb auch,
Negative Presse ist das letzte was wir im Autocross gebrauchen können
dem ist nichts hinzuzufügen und deshalb sollte dieses theme hier auch nicht länger breit getreten werden!
vielleicht noch ein vorschlag:
die regelelung des drcv die da besagt das fahrzeuge die kompl. von der bahn abgekommen sind wieder in die bahn fahren dürfen um dann weiter am rennen teil zu nehemen ist galube ich falsch und man sollte sie ändern!
auch wenn sie nicht direkt mit diesem unfall zu tun hat ist es doch nur eine frage der zeit bis was ähnliches passiert!
ich wünsche dem feuerwehrman ein gute besserung und hoffe das er keine langzeitschäden behält!
heinz
Jürgen Wollering
24.08.2005, 12:15
@4racing
Da hast Du schon recht mit der absicherung durch einen Prüfer
der DEKRA.Aber der chinaman hat leider auch recht.Diese "Schutzwälle" sind leider keine.
Die dinger sind so klein das man sie zur Streckenorientierung brauchen kann aber zu mehr auch nicht.
Stellt Dir mal vor das wäre am ende der Zielgeraden passiert,was meinst Du was dann passiert wäre.
jockl-osna
24.08.2005, 15:12
Auch auf sehr schnellen und harten Bahnen kann man die Sicherheit der Organisatoren verbessern. Streckenposten und Feuerwehrleute könnten durch künstliche Podeste geschützt werden. Hierzu braucht man nur genügend Strohballen o. ä. in den Kurven aufstellen. Sollte es dennoch zum Rennunfall in der Nähe der Aufsichtsperson kommen, so kann diejenige Person von dem Plateau aus zur Seite springen.
Die beste Sicherheitsvorrichtung bringt jedoch nichts, wenn sie niemand nutzt. Der Unfall in Löhne zum Beispiel hätte glimpflicher ausgehen können, wenn die Personen des Streckenpostens den bereitgestellten Strohballen als Podest genutzt hätten. Aber wer teilt sich schon gerne bei strahlendem Sonnenschein 2m² mit vier Personen?
Die Miniatur-Wälle entlang der Strecke sind eher von Nachteil. Sie dienen zwar der Orientierung des Fahrers, können aber dafür sorgen, dass ein Rennfahrzeug völlig aus der Kontrolle gerät, wenn diese unverhofft überfahren werden. Es ist aber die einzige sinnvolle Möglichkeit den Streckenverlauf zu markieren. Bei sandigen Böden ist es ja auch kein Problem hohe ?Schutz?-wälle (siehe Rütenbrock) zu pflügen, doch bei Böden wie in Herbern ist dies kaum umsetzbar. Nun ist guter Rat teuer!
Unfälle wie vergangene Woche sollten auf jeden Fall vermieden werden. Jedoch muß immer damit gerechnet werden, dass Fahrzeuge im Zweikampf die Kontrolle verlieren können.
Auch eine Abnahme von offizieller Seit (Dekra, TÜV, etc) kann solche Unfälle nicht unterdrücken, aber Sach- und Personenschäden der Zuschauer sind somit abgesichert. Ich weiß allerdings nicht, ob die Versicherung auch bei Streckenposten greift?!? Vielleicht sollte man allgemeingültige Vereinbarungen innerhalb des Verbandes treffen, wie ein Veranstalter sich abzusichern hat. Die Art und Weise der Streckenpräparierung und die Gewährleistung der Sicherheit sollte mal überdacht werden.
Negative Schlagzeilen bleiben eher in den Köpfen der Zuschauer hängen, als positive. Also liegt es ja nur in unserem Interesse etwas dagegen zu tun.
Auch auf diesem Wege noch einmal gute Besserung dem Verunglücktem!
titte power
24.08.2005, 22:24
@jockel:das ist ein super text der kaum hätte besser formuliert werden können! :respekt: !!!!!!!!!!!!!!
Alles gut und schön! Ich finde nur traurig, daß wohl heute keine Richtigstellung in der Zeitung war!? Oder hat jemand was gefunden??
Mark Kiepe
25.08.2005, 19:31
In Holland auf den Crossrennen hab ich es zb. auch schon öfter gesehen, daß die Streckenposten auf einem Sandhügel stehen. Diese Hügel sind so. ca 2m hoch! Ich denke mal, das ist schon auf jeden sicherer, als ein Strohballen, oder sowas!
Alles gut und schön! Ich finde nur traurig, daß wohl heute keine Richtigstellung in der Zeitung war!? Oder hat jemand was gefunden??
heute war eine richtigstellung drinn