knobi
21.10.2010, 08:36
Wieder stirbt warscheinlich eine Autocross-Strecke.Es ist zum koxxxx... http://s1031.a.md24.eu/wbblite/images/smilies/boese.gif
Siehe Hier:
http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/263715/
(http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/263715/)
Ups der link schein nicht so wirklich hinzuhauen deshalb hier der Text:
Damoklesschwert über Autocross
Biesenthal (moz) Mit den Läufen zur Deutschen Meisterschaft im Autocross auf der Rennstrecke in den Biesenthaler Wukuhlen könnte möglicherweise bald Schluss sein. Es befindet sich in einem Areal, dass als Trinkwasserschutzgebiet für das Wasserwerk auf dem ehemaligen Bunkergelände an der Ruhlsdorfer Straße ausgewiesen werden soll. Wenn die Verordnung wie im vorliegenden Entwurf in Kraft treten sollte, dann muss sich die Stadt Biesenthal auf eine Reihe von Einschränkungen einstellen. Nicht nur Motorsport-, sondern auch andere Großveranstaltungen wären in Mitleidenschaft gezogen.
Das geplante Schutzgebiet legt sich wie eine Klammer im großen Bogen um den westlichen Rand Biesenthals. Begonnen vom Bunkergelände an der Ruhlsdorfer Straße führt es bis zum Hellsee, darin inbegriffen die Wukuhlen. Jährlich finden dort die Läufe für die Deutsche Meisterschaft im Autocross statt. Die dürfte es dort möglicherweise künftig ebenso wenig geben wie Großveranstaltungen. Erinnert sei in diesem Zusammenhang an die Harley-Davidson-Treffen oder das jüngste Spektakel Kiss my Rock, das als Großveranstaltung geplant war.
„Es wäre äußerst schlecht, wenn es zum Verbot der Motorsportveranstaltungen kommen sollte“, sagte Uwe Wagner, selbst Rennfahrer und Vorstandsmitglied des MC Klosterfelde. „Wir sind immerhin mit den Autocross-Meisterschaftsläufen deutschlandweit bekannt“, argumentiert er gegen das Verbot. Seit 1976 werden dort Rennen gefahren. Und zu damaliger Zeit sei man in den Wukuhlen, was die Umwelt betrifft, streng gewesen. Die Autos durften nur auf Schutzplanen abgestellt werden. An der Strecke waren Posten auf gestellt, die sich bei Austritt von, Kraftstoff, Öl oder Bremsflüssigkeit sofort um die Entsorgung gekümmert haben, so dass die Umwelt immer geschützt gewesen sei, erinnert sich Wagner.Es komme aber auch hinzu, dass es die einzige Veranstaltung dieser Art ist, die der MC Klosterfelde habe. Gäbe es die Rennen nicht mehr, dann fehlten auch Einnahmen, so dass letztlich der Bestand des Vereins gefährdet sei.
Biesenthals Bürgermeister André Stahl sieht es als „wirklichen Wermutstropfen“ an, wenn es das Aus für den MC Klosterfelde wäre. „Die Cross-Strecke kann schlecht woanders hin“, konstatierte Stahl. Für die anderen Großveranstaltungen, die von der Schutzgebietsverordnung betroffen wären, wie Musikfestivals, ließen sich unter Umständen Alternativen finden. Stahl plädiert für einen Bestandsschutz für die Motorsportveranstaltungen, die es seit mehr als 40 Jahren, und die Rockveranstaltungen, die es seit 20 Jahren gibt. Die Stadt hat sich in ihrer Stellungnahme im Verfahren zur Festsetzung des Wasserschutzgebiets dementsprechend geäußert und hofft nun, dass ihre Interessen berücksichtigt werden.
Siehe Hier:
http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/263715/
(http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/263715/)
Ups der link schein nicht so wirklich hinzuhauen deshalb hier der Text:
Damoklesschwert über Autocross
Biesenthal (moz) Mit den Läufen zur Deutschen Meisterschaft im Autocross auf der Rennstrecke in den Biesenthaler Wukuhlen könnte möglicherweise bald Schluss sein. Es befindet sich in einem Areal, dass als Trinkwasserschutzgebiet für das Wasserwerk auf dem ehemaligen Bunkergelände an der Ruhlsdorfer Straße ausgewiesen werden soll. Wenn die Verordnung wie im vorliegenden Entwurf in Kraft treten sollte, dann muss sich die Stadt Biesenthal auf eine Reihe von Einschränkungen einstellen. Nicht nur Motorsport-, sondern auch andere Großveranstaltungen wären in Mitleidenschaft gezogen.
Das geplante Schutzgebiet legt sich wie eine Klammer im großen Bogen um den westlichen Rand Biesenthals. Begonnen vom Bunkergelände an der Ruhlsdorfer Straße führt es bis zum Hellsee, darin inbegriffen die Wukuhlen. Jährlich finden dort die Läufe für die Deutsche Meisterschaft im Autocross statt. Die dürfte es dort möglicherweise künftig ebenso wenig geben wie Großveranstaltungen. Erinnert sei in diesem Zusammenhang an die Harley-Davidson-Treffen oder das jüngste Spektakel Kiss my Rock, das als Großveranstaltung geplant war.
„Es wäre äußerst schlecht, wenn es zum Verbot der Motorsportveranstaltungen kommen sollte“, sagte Uwe Wagner, selbst Rennfahrer und Vorstandsmitglied des MC Klosterfelde. „Wir sind immerhin mit den Autocross-Meisterschaftsläufen deutschlandweit bekannt“, argumentiert er gegen das Verbot. Seit 1976 werden dort Rennen gefahren. Und zu damaliger Zeit sei man in den Wukuhlen, was die Umwelt betrifft, streng gewesen. Die Autos durften nur auf Schutzplanen abgestellt werden. An der Strecke waren Posten auf gestellt, die sich bei Austritt von, Kraftstoff, Öl oder Bremsflüssigkeit sofort um die Entsorgung gekümmert haben, so dass die Umwelt immer geschützt gewesen sei, erinnert sich Wagner.Es komme aber auch hinzu, dass es die einzige Veranstaltung dieser Art ist, die der MC Klosterfelde habe. Gäbe es die Rennen nicht mehr, dann fehlten auch Einnahmen, so dass letztlich der Bestand des Vereins gefährdet sei.
Biesenthals Bürgermeister André Stahl sieht es als „wirklichen Wermutstropfen“ an, wenn es das Aus für den MC Klosterfelde wäre. „Die Cross-Strecke kann schlecht woanders hin“, konstatierte Stahl. Für die anderen Großveranstaltungen, die von der Schutzgebietsverordnung betroffen wären, wie Musikfestivals, ließen sich unter Umständen Alternativen finden. Stahl plädiert für einen Bestandsschutz für die Motorsportveranstaltungen, die es seit mehr als 40 Jahren, und die Rockveranstaltungen, die es seit 20 Jahren gibt. Die Stadt hat sich in ihrer Stellungnahme im Verfahren zur Festsetzung des Wasserschutzgebiets dementsprechend geäußert und hofft nun, dass ihre Interessen berücksichtigt werden.